Die perfekte Geschichte über den Fehler
Roberto Mercadini
Storia perfetta dell’errore
Rizzoli
Zusammenfassung
Pietro Zangheri, ein Paläoanthropologe, liebt Präzision. Ob er nun ein Dinner organisiert oder ein prähistorisches Artefakt datiert – er überlässt nichts dem Zufall. Er liebt auch Herausforderungen und träumt sogar davon, die gefürchtete Prüfung zum achten Dan im Kendo zu bestehen. Und schließlich liebt er Selene, eine junge Übersetzerin mit schwarzen Augen und einem feurigen Teint: Er plant, sie bringt alles durcheinander; er wägt jeden Schritt ab, sie handelt rein instinktiv; er schweigt und sinniert, sie sprüht vor Energie. Als Selene entdeckt, dass sie an einer Krankheit leidet, die sie noch unberechenbarer macht, flieht sie, überzeugt davon, dass Pietro, besessen von Perfektion, nicht mit jemandem wie ihr zusammen sein kann. Sie ahnt nicht, dass ihr Mann ein starkes und geduldiges Herz hat und bereits einen Plan schmiedet, um sie zurückzugewinnen: Er wird ihr Geschichten von den wunderbarsten „Fehlern“ aller Zeiten erzählen. Wie die von Galileo, der, indem er sein Teleskop in die falsche Richtung richtete, den Mond entdeckte; Oder das Beispiel Michelangelos, der seinen David aus einem Klumpen groben, minderwertigen Marmors schuf. Denn gerade aus Chaos und Unvollkommenheit entstehen die schönsten Dinge.
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