Schachmatt für den Westen
Antonio Maria Costa
Scaccomatto all’Occidente
Mondadori
Zusammenfassung
Im Zuge einer Untersuchung verdächtiger Finanztransaktionen in Europa wird Pierre G. Bosco, Journalist beim Fernsehsender ENN, mit drei Fragen konfrontiert, die seinen proeuropäischen Idealismus auf eine harte Probe stellen. Wird der Euro, eine Notwendigkeit, die niemand mag, die EU einen oder ihren Zerfall herbeiführen? Wird Deutschland, die heutige kontinentale Supermacht, Europa retten oder es zum dritten Mal innerhalb eines Jahrhunderts zerstören? Wird es dem Westen, bedrängt von russischem Imperialismus, radikalem Islam und chinesischem Expansionismus, gelingen, seine strategische Hegemonie über den Planeten zu bewahren? In einer Geschichte voller Wendungen, in der Realität und Fantasie, Geschichte und aktuelle Ereignisse ineinanderfließen, begleitet der Leser den Protagonisten zu geheimen Treffen in den Zentren der globalen Macht: von der EZB zur Brüsseler Kommission, vom Élysée-Palast zum Europäischen Parlament, vom Bundeskanzleramt zum Weißen Haus, vom Regierungspalast in Riad zum Garten der Gärten in Peking. Boscos mutige und immer komplexer werdende Recherche ist unterdessen von einer mysteriösen Blutspur geprägt: Was hatte der Journalist aufgedeckt, das so schockierend war, dass seine Angehörigen angegriffen wurden und er selbst Opfer von Übergriffen und Erpressung wurde? In einem beeindruckenden Roman, in dem mehrere durchaus glaubwürdige Handlungsstränge zusammenlaufen, zeichnet Antonio Maria Costa ein Bild der heutigen globalen Lage – einer Welt, die er aus eigener Erfahrung kennt, da er in leitenden Positionen mehrerer internationaler Institutionen tätig war
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