Salam, Maman
Hamid Ziarati
Salam, maman
Einaudi
Zusammenfassung
Für den jungen Ali reicht es nicht, seine Kindheit nur als Zuschauer zu erleben: Er will teilnehmen und lernen. Im Teheran Reza Pahlavis, inmitten von Kontrollpunkten, Geheimpolizei und der Verbrennung verbotener Bücher, sucht Ali vor allem nach den grundlegenden Fragen des Lebens. Wie werden Kinder geboren? Wann genau beginnt der Frühling? Auf jede dieser Fragen findet Ali ebenso bizarre wie brillante Antworten. Doch dann wird sein älterer Bruder Puyan verhaftet, und von diesem Moment an herrscht Stille in Alis Elternhaus. Geschichte und Politik dringen in seine kleine Welt ein und zerstören den Zauber seiner frühen Jahre, aber nicht gänzlich die Ironie von Alis Blick, der die Ereignisse weiterhin festhält und umgestaltet: Teheran gleitet rasant in Richtung der Khomeini-Revolution und, nach dem großen Traum, von einer Diktatur zur nächsten. Eine Geschichte, die zugleich uralt und aktuell, lokal und universell ist, die vom Entstehen einer Identität erzählt, vom Wurzeln in geliebten Menschen und Orten, von Entwurzelung und Exil.
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