Hier wachsen keine Blumen
Luca Giordano
Qui non crescono i fiori
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Zusammenfassung
Salvatore und sein Bruder Damiano wurden auf der Insel geboren. Sie wuchsen bei ihrem Vater auf, einem raubeinigen Mann, der eine kleine Autowerkstatt betrieb und gelegentlich seiner alten Alkoholsucht verfiel. Salvatore kann sich nicht an seine Mutter erinnern; sie verließ die Familie, als er klein war, und niemand will ihm etwas über sie erzählen. Trotz allem sind diese drei Männer eine Familie. Ringsum erstreckt sich nur das Meer, soweit das Auge reicht, eine karge Landschaft, die keinen Ausweg bietet, und eine Hitze, die jede Perspektive zu lähmen scheint. Eine kleine blaue Bucht, eingebettet zwischen den Felsen, bildet die Kulisse für ihre Momente der Freiheit. Die beiden Brüder suchen, jeder auf seine Weise, nach einem Weg, der Insel zu entfliehen, die sie wie ein Fluch zu befallen scheint, nach einem Weg, das wilde Land um sie herum zu zähmen: Salvatore, noch ein Teenager, findet sie in einem verlassenen Bauernhaus mitten auf den Feldern, wohin sein Vater ihm den Zutritt verboten hat. Der Junge ignoriert das Verbot und sucht dort so oft wie möglich Zuflucht, denn dieser Ort gehört ihm allein. Dort hütet er ein Geheimnis: einen streunenden Hund, mit dem er sich anzufreunden versucht. Er ahnt nicht, dass der Ort ein anderes, viel dunkleres Geheimnis birgt, etwas, vor dem sein Vater ihn stets zu beschützen suchte.
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