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Die dunkle Freude

Manuela Diliberto

L’oscura allegrezza

Der Hase

Zusammenfassung

Rom, 1911. Am Vorabend von Umwälzungen, die Europa verändern werden, flüchtet sich Giorgio, Journalist aus bürgerlicher Familie, in die beruhigende Trägheit einer sozialistischen Fassade. Die Begegnung mit einer unabhängigen jungen Frau entfremdet ihn von dem, was ihm am meisten bedeutet, und führt ihn auf einen unbequemen, aber einzigen Weg zum Glück. Wird er die Chance auf eine einmalige, intensive Liebe ergreifen können? In einer Geschichte, die durch die Frische spontaner Erzählung besticht, führt Bianca, eine emanzipierte junge Frau, die sich für ein Leben im militanten Kommunismus entschieden hat, ein intimes Tagebuch. Eine schwere Krankheit und der unerwartete Ausbruch einer ebenso ergreifenden wie unwahrscheinlichen Leidenschaft bringen sie dazu, ihre tiefsten Überzeugungen zu hinterfragen. Giorgio, der nach fünfzig Jahren in seine Vergangenheit zurückkehrt, begegnet so den Bekenntnissen einer jungen Frau mit einem dramatischen Schicksal – mit einem Perspektivwechsel, der an Kurosawas Meisterwerk „Rashomon“ erinnert. Am Ende des Romans findet sich als originelles Nachwort ein Interview mit Pif zum Thema „Wählen oder so tun, als ob nichts passiert?“

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