Die kälteste Stunde
Paul Paci
L’ora più fredda
Solferino
Zusammenfassung
Marco, Sohn einer Familie der unteren Mittelschicht, aufgewachsen am Rande eines Arbeiterviertels, war noch nie in den Bergen. Als er dank eines Ausflugs seines Jugendclubs seine erste Sternennacht in großer Höhe erlebt, entdeckt er den Duft des Waldes, die Sterne am Horizont und ein nie gekanntes Gefühl von Freiheit. Diese Entdeckung begleitet ihn über die Jahre, eng verwoben mit seiner Freundschaft zu Martino, dem Sohn von Arbeitern und einem geborenen Bergsteiger, nicht zuletzt dank seiner engen Beziehung zu seinem Vater, einem überzeugten Kommunisten und noch leidenschaftlicheren Kletterer. Die Bindung zwischen den beiden Jungen vertieft sich Jahr für Jahr und Gipfel für Gipfel, von den Klippen von Lecco über die Rhätischen Alpen und den Mont Blanc bis hin zu den Brenta-Dolomiten. Doch zwischen der Begeisterung der Jugend und den Dilemmata des Erwachsenenalters tut sich ein Abgrund auf. Ein traumatisches Ereignis offenbart die härteste Seite der Berge: das unausweichliche Schicksal. Für die beiden Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen, ist die Entscheidung unausweichlich: Alles auf sich wirken lassen oder die Zähne zusammenbeißen und nach einem neuen Gipfel streben? Selbst in der kältesten Stunde kann man die Kraft finden, neu geboren zu werden, dem Leben einen neuen Sinn zu geben, ja sogar die Liebe. Paolo Pacis primo romanzo , der Jahrzehnte und Orte umspannt, die für unsere gemeinsame Geschichte von entscheidender Bedeutung sind, erzählt einfühlsam vom Prozess des Erwachsenwerdens: unter Freunden, in den Bergen. Er zeichnet das Bild einer sentimentalen, politischen und bergsteigerischen Entwicklung nach.
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