Die Erfindung der Mutter
Marco Peano
L’invenzione della madre
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Zusammenfassung
Dies ist eine Liebesgeschichte. Sie erzählt von der ältesten und stärksten Liebe, vielleicht der reinsten überhaupt: der Liebe zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Sie ist krank, ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, und er, Mattia – wissend, dass er sie nicht retten kann, und doch hartnäckig allem und jedem widerstehend – begibt sich auf ein zutiefst persönliches und doch universelles Abenteuer: keinen einzigen Augenblick zu vergeuden. Doch in einer solchen Situation ist es nicht leicht, die Hürden des Alltags zu überwinden. Die Kleinstadt, in der Mattia lebt, sein halbherziger Job in der Videothek, seine Beziehung zu seiner Freundin und seinem Vater: Jeder Aspekt seines unscheinbaren Lebens wird durch die stillstehende Zeit der Krankheit verändert. Erinnerungen scheinen ein sicherer Hafen zu sein: Der Versuch, die Erinnerung an Vergangenes zurückzuspulen, wird zu einer Übung, die ihm hilft, die Gegenwart zu ertragen. Aber ist es wirklich möglich, sich selbst zu entfliehen? Auf dieser Reise, auf der alles skandalös aus den Fugen geraten ist, ist es immer wieder die Beziehung zu seiner Mutter, die Mattia in die geheimste und kostbarste Dimension eintauchen lässt, die er je erlebt hat. Indem er die Geschichte dieses „Jedermanns“ erzählt, verleiht Arco Peano dem unerträglichsten Aspekt des menschlichen Daseins – dem Abschiednehmen von dem, was wir lieben – wieder Sinn.
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