Der Sommer brennt noch immer
Chiara Fina
L’estate brucia ancora
Guanda
Zusammenfassung
Carlotta ist ein dreizehnjähriges Mädchen wie jedes andere, aus einer ganz normalen Familie, in einem ganz normalen Haus mit Blick auf die kargen Felder des Salento. Emma ist nur wenig älter, und ihre Lebensgeschichte könnte unterschiedlicher nicht sein: halb irisch, Eltern Musiker, eine psychedelische Villa ohne Regeln. Sie verbindet eine tiefe Freundschaft, doch eine, die von Schatten überschattet wird. Eine Freundschaft, die jäh endet, an jenem Sommertag, der sie für immer prägen wird, als Carlotta in einem Krankenhausbett erwacht, ihr Körper gezeichnet von den unauslöschlichen Spuren der Gewalt, die ihr Verstand zu vergessen versucht. Emma ist das, was von jenem verfluchten Nachmittag, jenem Sommer, übrig bleibt. Doch auch Emma wird viele Jahre später Gewalt erfahren; und Carlotta, inzwischen eine Frau, deren uraltes Trauma sie daran gehindert hat, wirklich erwachsen zu werden, wird in eine unheilbare Einsamkeit versinken. Bis eines Tages der Sohn ihrer Freundin an Carlottas Tür klopft und Antworten sucht, und ihre Geschichte Stück für Stück wieder auftaucht … Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück, Stück für Stück. Sie durchforstet die klaren Wasser der Vergangenheit auf der Suche nach der Wahrheit, in die sie sich als junges Mädchen nie zu wagen gewagt hatte. Ein Abstieg in den Abgrund, um neu zu leben.
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