Das weibliche Tier
Emanuela Canepa
L’animale femmina
Einaudi
Zusammenfassung
Rosita ist aus ihrer trostlosen Heimatstadt und der erdrückenden Kontrolle ihrer Mutter geflohen, um in Padua zu studieren. Sieben Jahre sind vergangen, und sie hat nicht viel erreicht. Ihr Job im Supermarkt, den sie zum Überleben braucht, hat ihr Prüfungen auferlegt, und der einzige Mann, den sie trifft – etwa einmal im Monat –, ist verheiratet. Doch sie ist es gewohnt, keine Erwartungen zu haben. Am Weihnachtsabend begegnet sie zufällig dem älteren Anwalt Ludovico Lepore. Streng, elegant und geheimnisvoll, verbirgt Lepore eine gewisse Rauheit nicht, doch er interessiert sich für sie. Er stellt sie als Teilzeitsekretärin ein, um mehr Geld und Zeit für sein Studium zu haben. Im Büro beginnt er jedoch, sie mit frauenfeindlichen Bemerkungen zu quälen und sie subtil zu manipulieren. Rosita erträgt dies aus Notwendigkeit, zumindest glaubt sie das. Sie ahnt nicht, wie sehr diese Beziehung sie verändert. Sie weiß nicht, dass man paradoxerweise gerade innerhalb eines Käfigs lernt, frei zu sein.
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