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Die gerade Straße

Francesco Pinto

La strada dritta

Mondadori

Zusammenfassung

Am 19. Mai 1956, dem Tag, an dem die Arbeiten an einer nur wenige hundert Meter langen Schotterpiste begannen, gab es nichts: keinen konkreten Plan, keine Technologie, keine Fachkenntnisse, keine nötigen Mittel. Am 4. Oktober 1964 – nur acht Jahre später und sogar früher als geplant – verband eine 755 Kilometer lange Asphaltstraße Mailand mit Neapel, Nord und Süd: die Autostrada del Sole. Acht Jahre lang kämpfte ein Heer von Arbeitern, Zimmerleuten, Technikern und Planern, um das Versprechen ihres Baus einzulösen. Und auf dieser Straße fanden sie ihre Bestimmung. Fedele Cova, der Geschäftsführer der Autostrade-Gesellschaft, suchte ihn. Gaetano De Angelis, ein Arbeiter, der in den Norden ausgewandert war, suchte ihn. Er schwor Cova einen Eid: Gemeinsam würden sie diese holprige Straße fertigstellen, und er würde nach Hause zurückkehren können, wie er es Maria versprochen hatte. Dort finden Giovanni Nigro, ein Ingenieur, der in der eisigen Kälte des Russlandfeldzugs seine Ehre verlor, und Bruna, eine der Planerinnen, die auf diese Straße angewiesen ist, um weiterkämpfen zu können, ihre Bestimmung. Durch eine akribische historische Rekonstruktion, die fiktive Figuren mit realen Protagonisten verwebt, wird „Der gerade Weg“ zum epischen und ergreifenden Roman über diese Armee und ihren Weg. Offiziere und Soldaten, Männer und Frauen, jeder mit einem Traum, den er verwirklichen will, und einem Versprechen, das er halten muss. Alle Italiener, alle mit geradem Rücken, wie die Straße, die sie bauen müssen.

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