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Das Handgemenge

Valentina Maini

La mischia

Bollati Boringhieri

Zusammenfassung

Es ist 2007, im psychedelischen Bilbao, gezeichnet von den letzten Schlägen des baskischen Terrorismus. Gorane und Jokin sind 25, Zwillinge und Söhne zweier ETA-Kämpfer. Aufgewachsen ohne Regeln, schlagen sie gegensätzliche, aber sich ergänzende Wege ein: Der heroinabhängige Schlagzeuger Jokin, völlig anpassungsfähig und passiv, scheint in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten, während die ambivalente und introvertierte Gorane versucht, sich von deren Lehren zu distanzieren und Zuflucht in einer abstrakten Welt in ihrem Inneren sucht. Was sie jedoch verbindet, ist ein tiefsitzendes, anarchisches, unbändiges Gefühl. Als Jokin – dem Druck nicht mehr gewachsen – wegläuft und ihre Eltern in ein tragisches Ereignis verwickelt werden, wird Gorane von seltsamen Halluzinationen heimgesucht, die sie zwingen, einen Psychiater aufzusuchen. In Paris lernt Jokin Germana kennen, eine schöne italienisch-französische Frau mit bizarren pyromanischen Neigungen, und beginnt, mit einer Drum-and-Bass-Band in Clubs zu spielen. Trotz der räumlichen Distanz scheinen die Leben der Zwillinge untrennbar miteinander verbunden. Tatsächlich wird es ein Roman eines französischen Schriftstellers sein, der sie wieder zusammenführt. „The Fray“ ist ein vielstimmiges Werk, eine Welt, die die Realität mit unseren geheimsten Träumen verknüpft, eine Welt, in der die blinde Macht der Gewalt die einzige treibende Kraft zu sein scheint. Kann sich die Freiheit – eine zerbrechliche und trügerische Errungenschaft unserer Zeit – als Folterinstrument entpuppen, das Käfige verbirgt, die wir nicht vorhergesehen haben? 

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