Ninas Krieg
Imma Vitelli
La guerra di Nina
Longanesi
Zusammenfassung
Im Sommer 2013, als in Syrien Kriegsgerüchte den baldigen Sturz des Diktators Baschar al-Assad ankündigten, begegnet eine junge, draufgängerische italienische Reporterin in Beirut einem renommierten syrischen Kriegsfotografen mit einem schrecklichen Geheimnis. Zwischen Nina und Omar entbrennt eine tiefe, alles umfassende Liebe, die ihn schließlich dazu bewegt, mit ihr in seine Heimatstadt Aleppo zurückzukehren. Dort versucht Omar, mit seiner Kamera das Leid eines nach Freiheit dürstenden Volkes festzuhalten, während Nina auf außergewöhnliche und intensive Persönlichkeiten trifft: Khaled, der für Bürgerrechte und Freiheit gegen die Regierungstruppen kämpft, die seinen Bruder bei einer friedlichen Demonstration getötet haben; Amal, eine schöne, unabhängige und in ihrem islamischen Umfeld etwas schroffe Frau; und Walid, ein dreizehnjähriger Junge, dessen einziger Wunsch es ist, sich in die Luft zu sprengen, um den Tod seines Vaters zu rächen. Doch in diesem grausamen Krieg wird Nina, die „Italiye“, auch entdecken, dass hinter den mehr oder weniger ehrlichen Idealen, die von der syrischen Regierung, der Opposition und dem IS verkündet werden, familiäre Fehden und persönliche Rachegelüste lauern, die die Leidenschaft zwischen ihr und Omar letztendlich schwer belasten werden. Imma Vitelli verarbeitet in ihrem Roman, der nicht nur eine bewegende Hommage an das gequälte syrische Volk ist, sondern vor allem eine tiefgründige Liebesgeschichte, ihre eigenen Erfahrungen als Kriegsberichterstatterin.
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