Die Teufelsfabrik
Zusammenfassung
Mit dreizehn Jahren muss Kevin seine Heimatstadt Toronto verlassen und nach Marostica ziehen, einer kleinen Stadt in der italienischen Region Venetien. Dort wird er sofort als „der Fremde“ abgestempelt. Sich einzuleben ist nicht einfach: eine neue Sprache, eine neue Schule, eine neue Welt … doch alles ändert sich, als er Sara und Andrea kennenlernt, zwei Kinder in seinem Alter, die im selben Haus wohnen und immer auf der Suche nach Abenteuern sind. In der Halloween-Nacht überreden die beiden Kevin, eine verlassene Fabrik zu besuchen. Doch was als Spiel begann, endet mit dem grausamen Fund eines Koffers voller Organe – vielleicht Tierorgane? Niemand scheint den dreien zuzuhören, nicht einmal, als die Provinz von einer Reihe satanischer Verbrechen erschüttert wird. Der Einzige, der ihnen zuhört, ist Nabil, ein Obdachloser marokkanischer Herkunft, der in der Fabrik schläft und den die Polizei sofort des Verbrechens beschuldigt. Während sie versuchen, ihn zu entlasten, geraten Kevin, Sara und Andrea in einen Strudel aus Geheimnissen und Vorurteilen. Erst als die Wahrheit ans Licht kommt, erkennen die drei, dass sie in etwas verwickelt sind, das sie selbst übersteigt – doch es könnte bereits zu spät sein. In seinem Debütroman entwirft Simone Filippini einen beklemmenden Noir über Freundschaft, Integration und den Kampf gegen Ungerechtigkeit. Er betrachtet die Realität aus der Perspektive dreier Teenager, die den Wunsch haben, eines Tages bessere Erwachsene zu sein als ihre Mitmenschen.
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