Der Hügel
Andrea Delogu – Andrea Cedrola
La collina
Fandango
Zusammenfassung
Auf jenem Hügel gab es nichts, nur einen verwilderten Weinberg und ein verlassenes Bauernhaus. Auf diesem Stück Brachland erschuf Riccardo Mannoni eine Welt der Erlösung und Hoffnung. Wer seine Regeln befolgt, entdeckt auf dem Hügel die Freiheit des Zusammenlebens – eine Freiheit, die sich von den Exzessen unterscheidet, die zu Gefängnissen werden. Das verspricht Riccardo jedem, der durch dieses Tor tritt: Der Hügel kann dich vom Heroin befreien und dir das Leben zurückgeben. Ivan ist der Lieblingssohn dieses Reiches. Er gewann Riccardos Vertrauen und wurde sein Chauffeur, dem die heikelsten Aufgaben anvertraut wurden. Auf dem Hügel begegnete Ivan Barbara, ruhelos und rebellisch. Sie verliebten sich und heirateten, nachdem sie Riccardos Einverständnis erhalten hatten. Denn er entscheidet, wen man lieben und wen man hassen muss. Valentina wurde in einer Gemeinschaft geboren und erzogen, einem verwunschenen Garten, umgeben von Grün, wo jeder einen Platz zum Schlafen und Essen hat. Alle arbeiten und sind gleichberechtigt; Geld existiert nicht. Doch nicht jeder weiß es, und viele tun so, als wüssten sie es nicht, dass es unmöglich ist, diesem Paradies zu entkommen. Dafür gibt es „Engel“; jeder, der es versucht, wird gefasst und mit allen Mitteln zurückgebracht, immer. Und die Erlösung kommt manchmal durch Demütigung, Schläge, Ketten und Einzelhaft. Eine Behandlung, die wie Verdammnis schmeckt.
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