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Zusammenfassung

Gabriel ist ein Junge, der Wörter liebt, besonders jene, die sich nicht in andere Sprachen übersetzen lassen – wie das japanische Wort „ Wabi-Sabi“, das die Authentizität der Unvollkommenheit ausdrückt, oder „Iktsuarpok“, der Begriff der arktischen Inuit für die Unruhe, die entsteht, wenn man ständig nachsieht, ob jemand am Horizont auftaucht. Einzigartige und einsame Wörter, genau wie Gabriel sich fühlt, als seine Großmutter, bei der er lebte, stirbt. Verwirrt und verloren kommt er in Frau Michikos Pflegefamilie in einem historischen Viertel Roms. Dort lebt er unter einem Dach mit Mädchen und Jungen, die von unheilbaren Schicksalen gezeichnet sind, wie dem kleinen Leo, wie Chiara, die die Sterne kennt, aber nicht die Liebe, oder Greta, die ständig an ihren Handys hängt, wie der bedrohliche Scar und Amina mit ihrer unsagbaren Erfahrung der Migration. Michiko kümmert sich um ihre jungen Gäste und füllt ihre einsamen Tage mit dampfendem Tee, geduldigen Gesprächen und Geschichten aus fernen Ländern: kleine Worte und Gesten, die die Größe des Universums vermitteln. Draußen erwartet sie die ihnen vertraute Welt: chaotisch, ungerecht und manchmal gewalttätig. Doch im Haus der Japanerin finden sie Geborgenheit. Bis diese Harmonie eines Tages zerbricht und die Kinder sich plötzlich verwaister fühlen als je zuvor. Es schmerzt, aber es geht vorbei: Bald entdecken sie, dass sie einander vertrauen können und wissen, wie man eine Familie gründet. Es ist der Beginn einer Reise durch die Straßen Roms und in ihr Innerstes, auf der jeder seine Intuition und seine Talente nutzt – und seine Wunden offenbart. Ein bewegender Debütroman voller Neugier und Erkenntnis, aus dem man mit Anmut und Güte lernen kann.

Bewertungen

Caterina Peano

De Amicis Gymnasium von Cuneo, Klasse 3H

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil es neben seiner fesselnden Handlung auch reichlich Stoff zum Nachdenken und Entdecken bietet. Besonders interessant finde ich, wie wir im Laufe der Geschichte immer wieder Einblicke in das Leben der verschiedenen Charaktere erhalten, die alle einzigartig und vielschichtig gezeichnet sind.

Fabiola Miraglio Mellano

De Amicis Gymnasium von Cuneo, Klasse 3H

Ich fand dieses Buch sehr interessant und leicht zu lesen. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Dank dieses Buches habe ich viele unbekannte und ungewöhnliche Wörter gelernt. Die Handlung ist sehr spannend, und ich habe sie wirklich genossen.

Annamaria Giorgis

De Amicis Gymnasium von Cuneo, Klasse 3H

Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann es daher nur empfehlen. Besonders gut gefiel mir, wie man beim Lesen nach und nach die Geschichten der verschiedenen Charaktere entdeckt, jeder mit seinen ganz eigenen, einzigartigen Eigenschaften. Auch die eingestreuten Briefe und Nachrichten, deren Bedeutung sich erst gegen Ende erschließt, fand ich interessant. Schließlich fand ich es auch sehr spannend, dass der Protagonist bestimmte, für ihn bedeutsame Momente mit fast in Vergessenheit geratenen Fremdwörtern verband, für die es kein italienisches Äquivalent gibt.

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