Tamburellos Band
Pierfrancesco Poggi
La banda di Tamburello
Solferino
Zusammenfassung
Ein ehemaliger Faschist mit aufgeschlitzter Kehle – das kann nur eines bedeuten: politische Rache. Sicher, der Krieg ist fast zwanzig Jahre her, Marione Orsi hat seine Vergangenheit bereut und schlägt nun nur noch die Basstrommel. Doch manche Feindseligkeiten halten lange an, so glaubt Brigadier Cantatore. Fall abgeschlossen. Warum also gehen die Morde weiter? Als die berühmte Stadtkapelle bei jeder Probe „Die Legende vom Piave“ mit einer Stimme weniger spielen muss, breitet sich die Angst aus. Der attraktive Kommissar Eriberto Passalacqua, der aus Lucca zur Untersuchung des Falls herbeigerufen wurde, sieht sich mit einer ungewöhnlichen Gruppe von Verdächtigen konfrontiert: einem frustrierten Hornisten, zwei glamourösen Klarinettistinnen mit eifersüchtigen Ehemännern (die zugleich Jäger und somit bewaffnet sind), einer ewigen Jungfrau, einem gotteslästerlichen Wirt und dem Mechaniker aus Castelnuovo … Zu viele Spuren verwirren, und zu viele Leichen häufen sich in den von Steinbrüchen gezeichneten Apenninen, wo die Wälder den Horizont verbergen und Gerüchte die Wahrheit verschleiern. Pierfrancesco Poggi erweckt die Alta Versilia der frühen 1960er-Jahre in einer Handlung zum Leben, die Charaktere und Ereignisse wie auf einer Bühne in den Vordergrund rückt. Ein Thriller mit dem Charme mündlicher Erzählung und dem Tempo eines Theaterstücks, voller sprachlicher Einfallsreichtum, Zärtlichkeit, Spannung und Humor.
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