Die Bukarester Pflegekraft
Gianni Caria
La badante di Bucarest
Robin-Ausgaben
Zusammenfassung
Maria, eine ehemalige Lehrerin, die aufgrund von Personalabbau ihren Job verloren hat und zwei Teenagerkinder hat, ist gezwungen, Italien zu verlassen. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch befindet sich das Land in einer ähnlichen Lage wie die osteuropäischen Länder. Sie geht nach Bukarest, um dort als Pflegerin in einem bürgerlichen Haushalt der Neureichen einen bettlägerigen älteren Mann zu betreuen. Nach und nach entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen den beiden. „Die Pflegerin von Bukarest“ ist eine Geschichte der sozialen und psychologischen Neuorientierung, in der die Protagonistin über die kulturellen Täuschungen der Gesellschaft, über Schuldgefühle, über ihre Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern sowie über den neuen Klassismus und Rassismus in Rumänien reflektiert. Situationen und Gedanken sind dabei oft von bitterer Ironie durchdrungen.
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