ich nicht
Lorenzo Licalzi
Io no
Fazi
Zusammenfassung
Flavio und Francesco sind Brüder. Ersterer ist ein pragmatischer Geschäftsmann, der das Familienunternehmen erfolgreich leitet und sich ein Leben aufgebaut hat, das ihm vorgezeichnet schien. Letzterer, Musiker und Reisender, gehört zu jenen, die schon früh mit den Herausforderungen des Lebens konfrontiert werden und sich als Erwachsene desillusioniert wiederfinden, ohne jedoch ihren Humor zu verlieren. Man kann sich kaum zwei unterschiedliche Leben, zwei voneinander entfernte Bahnen vorstellen. Doch die Übereinstimmung zwischen Flavios Gewissheiten und Francescos rastlosen Ängsten ist zu präzise, als dass sie nicht auf zwei Gegensätze hindeuten würde, die sich unweigerlich immer wieder aufs Neue begegnen. Und dann sind da noch die Frauen, deren Schicksale sich verflechten: Laura, Flavios Frau, die schon immer einen anderen geliebt hat, und Elisa, die überwältigende Begegnung, der Funke, auf den Francesco unbewusst gewartet hatte. „Io No“ erzählt die Geschichte dieser Lieben: sich überschneidend, nicht im Einklang, erwidert, verborgen; Es ist vor allem die urkomische und dramatische Geschichte einer großen Reise, jener Reise, die jeder unternimmt, um sich selbst zu finden. Oder jemanden, der ihm ähnlich ist.
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