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Das Blut der Väter

Joseph Fabro

Il sangue dei padri

Rizzoli

Zusammenfassung

Genua, 1964. Sie sind Anfang zwanzig, skrupellos und begierig darauf, die Stadt zu beherrschen. Ihre Lehrzeit verbrachten sie auf der Straße – mit Handtaschenraub, Diebstählen und brutalen Raubüberfällen in den Gassen. Jetzt, da sich Italien im Wandel befindet und neue Revolutionen aufziehen, sind Caio, Parodi, Criss, Albino, Pumas und Michele bereit, Genuas kriminelle Unterwelt zu erobern und die alte im Rhythmus der Beatles und der Rolling Stones hinwegzufegen. Sie sind wie Brüder, alle vereint durch den gleichen unbändigen Wunsch nach Macht, doch mit nur einem Anführer: Caio. Auch Mauro, genannt der Mohr, besitzt die Ausstrahlung eines Anführers: Geboren wie andere Jungen in den Gassen, in der unmittelbaren Nachkriegszeit, geprägt von der Schuld und den verzweifelten Geschichten seiner Eltern, bilden er und Vittorio ein ganz besonderes Verbrecherduo, das die ungeschriebenen Gesetze der Straße respektiert. Doch als sich die Wege der beiden Banden kreuzen – zwischen Gefängnisschlägereien, Schlägereien in Spielhöllen und Entführungen –, artet die Blutspur, die sie hinterlassen, schnell in eine erbitterte Menschenjagd aus, die sich im Herzen der Stadt abspielt.

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