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Paradies am Ende der Welt

Nicola Brunialti

Il paradiso alla fine del mondo

Sperling & Kupfer

Zusammenfassung

Teresa wird bald Großmutter, doch sie ist keine gewöhnliche werdende Großmutter. Mit nur 42 Jahren lebt sie seit ihrem 16. Lebensjahr in Freetown, Sierra Leone, wohin sie als Flüchtling kam. 26 Jahre zuvor, im Jahr 2024, musste Teresa das verarmte Deutschland verlassen und sich mit ihrer Familie auf eine endlose Reise der Hoffnung zur sizilianischen Küste begeben: dem einzigen Ausgangspunkt für alle Migrantenboote nach Afrika. Denn seit der Jahrtausendwende hat sich die Welt grundlegend verändert. Afrikanische Länder sind die reichsten der Erde, während europäische Länder, geplagt von jahrelanger Wirtschaftskrise, Klimakrise und zahlreichen Kriegen, unbewohnbar geworden sind. So versucht seitdem täglich eine endlose Masse von Flüchtlingen, der Armut des globalen Nordens zu entfliehen und eine bessere Zukunft zu finden. Teresa gehört zu den wenigen Glücklichen, die es geschafft haben – doch der Preis dafür war sehr hoch. Während sie nun im Krankenhaus auf ein neues Lebenswunder wartet, denkt sie an all die Risiken zurück, die sie eingegangen ist, an die Gewalt, die sie erlitten hat, und an das, was sie verloren hat, als sie vor 26 Jahren das Mittelmeer überquerte, um ihr gelobtes Land zu erreichen. Den Ort, den sie endlich ihr Zuhause nennen konnte.

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