Das Alabama-Lama
Zusammenfassung
Rom, Caffarella-Park. Guido, ein auf Fundsachen spezialisierter Detektiv, erhält eine kurze, anonyme Nachricht: „Bitte finden Sie meine Uhr. Sie ist unbezahlbar. Und Ihre Belohnung wird es auch sein.“ So beginnt „Der Alabama-Lama“, der Debütroman von Nicolò Cavallaro, dessen fantasievolle Sprache gekonnt Gefühl und Humor, Unsinn und Wortspiele, Witz und Zärtlichkeit miteinander verwebt. Der Leser findet sich fortan an der Seite von Marianna Fuma und Ulisse Pulviscolo, Alice Tuttoburro und Winston Coleman, Ettore Calcestruzzo und Margherita l’Apriscatole in den Straßen Roms wieder, durch die Stationen des Krankenhauses San Giovanni Addolorata, des „Krankenhauses für Menschen mit nicht-binären Geschlechtsidentitäten“, und über den Markt Porta Portese – auf einer unermüdlichen und abenteuerlichen Suche. Das Ergebnis wird endlich deutlich, und das Kuriositätenkabinett öffnet sich und gibt seinen Inhalt preis: einen Kern aus Schmerz, der darauf wartet, anerkannt und mit einer Menschheit geteilt zu werden, die benommen, verwirrt, verträumt, widerstandsfähig und doch zerbrechlich ist und daher, wie jeder von uns, völlig unvorbereitet darauf, sich ihm zu stellen. Genau dafür sind Geschichten schließlich da: um einen Stich des Herzens in Erleichterung zu verwandeln, einen Fall in einen Sprung ins Fantastische; um ein Blatt Papier in die filigrane Flugkunst des Origami zu falten.
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