Der Pharao
Richard Luraschi
Il Faraone
Castelvecchi
Zusammenfassung
Enrico Bertelli, ein Finanzexperte, ein schüchterner, zurückhaltender Mann, der sich seinem Schicksal ergibt, schwankt zwischen einem unbefriedigenden Job und dem behaglichen, aber eintönigen Alltag einer Kleinstadt. Seine Anstellung bei Idealset, dem führenden Fernseh- und Werbeunternehmen des Landes, verändert sein Leben. Geschätzt für sein Engagement und seine fachlichen Kompetenzen, wird ihm die Verwaltung der privaten Angelegenheiten des Eigentümers Leo Maspero, des „Pharaos“, übertragen – eines wohlhabenden, charmanten und skrupellosen Unternehmers, der im Begriff ist, seine eigene Partei zu gründen und für die nationale Regierung zu kandidieren, um den Triumph der „Revolution der Reichen“ und die Errichtung der „Demokratie der Begierde“ zu sichern. Der Buchhalter, zu dessen neuen Aufgaben auch regelmäßige Zahlungen an Masperos junge Freunde gehören, gerät in die Intrigen des kleinen Zirkels um den Tycoon und wird durch den Kontakt mit solch provokanten jungen Frauen auf eine harte Probe gestellt. Der naive Bertelli wird dann, mit einem akuten Gefühl der Ohnmacht, die unüberbrückbare Kluft zwischen seiner Angst nach Sicherheit und der wilden Unberechenbarkeit des Lebens ausmessen.
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