Das Geschenk der Dunkelheit
VM Giambanco
Il dono del buio
Norden
Zusammenfassung
Es ist die Angst, die ihm die Kraft zur Flucht gibt. Der kleine John Cameron spürt weder Hunger noch Kälte, er bemerkt nicht einmal, dass seine Arme blutverschmiert sind. John weiß nur, dass er durch den Wald gehen muss, in der Dunkelheit. Nur so kann er seinen Freund James Sinclair um Hilfe rufen. Nur so kann er den Rest seiner Unschuld retten … Seattle, Gegenwart. Mit verbundenen Augen, gefesselten Händen und einem blutigen Kreuz auf der Stirn: In dieser makabren Pose findet Detective Alice Madison die Leichen von James Sinclair und seiner Familie, ermordet in ihrem Haus. Den Beweisen zufolge scheint der Täter John Cameron zu sein, ein Verbrecher, der zahlreicher anderer Verbrechen verdächtigt wird. Doch für Madison ergeben die Indizien keinen Sinn: Warum sollte John Cameron seinen Jugendfreund töten? Warum sollte er denjenigen hassen, mit dem er ein so schreckliches Erlebnis geteilt hat? Hinter diesen Morden verbirgt sich etwas Dunkles, etwas, das in der Dunkelheit jener Nacht vor fünfundzwanzig Jahren wurzelt, als die Polizei die beiden Kinder rettete, aber ihre Entführer nicht festnehmen konnte. Um die Wahrheit aufzudecken, muss Madison Mitgefühl für den Mörder entwickeln und akzeptieren, dass, wenn wir in einen Abgrund der Dunkelheit blicken, die Dunkelheit auch in uns hineinblickt.
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