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Das Recht der Wölfe

De Bellis & Fiorillo

Il diritto dei lupi

Einaudi

Zusammenfassung

Wer gab den Befehl zum Massaker im Gasthaus „Zur Schwertscheide des Gladius“, einem neuen Luxusbordell im Herzen von Roms berüchtigtem Viertel? Hauptverdächtiger ist Marcus Garrulus, genannt Halbaxt – der einzige Überlebende des Massakers und Besitzer des Etablissements –, der jedoch spurlos verschwunden ist. Viele jagen ihn: darunter der vom späteren Triumvirn Marcus Licinius Crassus beauftragte, der gerade seinen sozialen Aufstieg beginnt, der erfahrene Titus Annius, unterstützt von einem riesigen, gutherzigen gallischen Römer und einem alten, in Erinnerungen und Wein versunkenen Kameraden. Etwa zur gleichen Zeit bittet Cecilia Metella, eine einflussreiche Matrone, den jungen Cicero, ihren Schützling Sextus Roscius gegen den Vorwurf des Vatermordes zu verteidigen. Ein heikler Fall, nicht nur wegen der Schwere der Anschuldigung, sondern auch wegen der darin verborgenen Machtkämpfe und Eigeninteressen. Über beiden Ereignissen, die sich als eng miteinander verflochten erweisen werden, liegt der Schatten Sullas, des Diktators, dessen Feinde zunehmend unruhig werden. Während Titus Schlägereien, Hinterhalte, Liebesverwicklungen, willensstarke Frauen und denkwürdige Trunkenheitsorgien ertragen muss, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird Cicero stattdessen erkennen, dass auf dem Forum nicht nur Sextus' Schicksal, sondern auch sein eigenes auf dem Spiel steht. Und vielleicht sogar das Überleben der Republik.

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