Giulias Grenze
Julian Gallini
Il confine di Giulia
Nährstoffe
Zusammenfassung
Januar 1931. Giulia Bassani, eine kultivierte und gequälte junge Dichterin, lebt wie im Exil in einem Zürcher Hotel, fernab von allen und gleichgültig gegenüber dem, was um sie herum geschieht. Sie befindet sich in Behandlung beim Psychoanalytiker Carl Gustav Jung, in der Hoffnung, dass die Tiefenpsychologie ihr helfen wird, ihre inneren Konflikte zu überwinden. Zu den Patienten in Jungs Praxis gehört auch der italienische Revolutionsflüchtling Ignazio Silone, der in der Schweiz lebt. Giulia und Ignazio begegnen sich an einem kalten Morgen im Platzspitzpark, und ein Jahr lang, auf dem Höhepunkt des Aufstiegs des Nationalsozialismus und der Krise der Demokratie, verlieben sie sich. Sie lieben einander trotz einer unüberbrückbaren intellektuellen Kluft und gegensätzlicher Weltanschauungen, die sie zu unterschiedlichen Lebenswegen führen werden. Mit sorgfältiger und einfühlsamer Sprache bewegt sich Giuliano Gallini zwischen Fiktion und historischer Wahrheit, um in einer intimen Geschichte einen entscheidenden Moment der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Wechselfälle und Widersprüche einer der prägendsten Figuren der italienischen Literatur jener Zeit zu schildern.
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