Frauennamen
Aurora Thames
Il cognome delle donne
Feltrinelli
Zusammenfassung
Am Anfang steht Rosa. Geboren im frühen 20. Jahrhundert in Sizilien und aufgewachsen in einem kleinen Bergdorf, zeigte sie schon früh, dass sie aus dem Holz geschnitzt war, das ihr Name versprach: Blumen, die immer blühen, Früchte, die Krankheiten bekämpfen, und robustes, dorniges Holz. Sie beugte sich nie ganz ihrem Vater und ihren Brüdern, denen alles gelang. Bis 1925, als sie Sebastiano Quaranta begegnete, der „weder Vater, Mutter noch Schwestern hatte, und so hatte Rosa den einzigen Mann auf der Welt gefunden, der sie nicht manipulieren konnte.“ Es war Liebe auf den ersten Blick, und der Schein trügte nicht. Rosa brannte mit ihm durch, sie heirateten und eröffneten gemeinsam eine Taverne, die zum Treffpunkt für die Bewohner der vier umliegenden Dörfer wurde. Kurz darauf wurde der gutaussehende Fernando geboren, ebenso Donato, der später ins Priesterseminar ging, und schließlich Selma mit Händen so zart wie die Stickerei, die sie später perfektionieren sollte. Die schlichte und sanfte Selma verliebt sich in Santi Maraviglia, der wegen seiner durchscheinenden Haut Santidivetro (der Glasheilige) genannt wird, und heiratet ihn gegen den Willen ihrer Mutter. Als er das rechtmäßige Familienoberhaupt wird, beginnen die Probleme, und ein sorgsam angehäuftes Erbe wird gestohlen. Selmas und Santis Töchter müssen die Folgen tragen: Patrizia, die temperamentvollste der drei Schwestern; Lavinia, so anmutig wie Virna Lisi; und Marinella, der Liebling ihres Vaters, die in den 1980er-Jahren erwachsen wird und von einem Auslandsstudium träumt. Der Geist von Sebastiano Quaranta wacht über sie alle und kehrt in ihren schwersten Stunden zurück, um sie zu besuchen.
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