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Gabriele Barbati

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Zusammenfassung

Wie oft versuchen wir, uns einem Schicksal zu beugen, das seinem Wesen nach unveränderlich ist? Es sind die frühen 2000er Jahre, die Ära von Chinas globalem Erfolg, den Olympischen Spielen in Peking und dem Aufstieg der Zivilgesellschaft. Zeng Jinyan studiert an der Volksuniversität und arbeitet ehrenamtlich mit HIV-infizierten Waisenkindern. In ländlichen Gebieten hat die Krankheit Tausende von Menschenleben gefordert, die, um zu überleben, in mobilen Kliniken der Behörden Blut verkauft haben. Als sie Hu Jia, einen Umwelt- und Bürgerrechtsaktivisten, kennenlernt, wird sein Kampf für Demokratie zu ihrem Kampf um das, was ihr am meisten bedeutet. Hu Jia wird vom chinesischen Geheimdienst ständig überwacht, verschwindet tagelang, wird misshandelt, brutal geschlagen und ins Gefängnis geworfen. Zeng Jinyan verteidigt ihn, sucht nach ihm, wartet auf ihn. Selbst nachdem sie Mutter einer kleinen Tochter geworden ist, die ihren Vater nur durch eine Glasscheibe sehen wird. Eine Geschichte von Kampf und Liebe. Doch wo verläuft die Grenze zwischen bedingungsloser Liebe und der eigenen Freiheit? Die Erzählung schildert die chinesische Repression im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008, die Proteste der darauffolgenden Jahre und die Erlebnisse anderer Dissidenten: Gao Zhisheng, Chen Guangcheng und des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. Sie alle wollen ihr Geburtsland verändern. China wiederum wird sie verändern. Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit.

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