Die Hungrigen
Mattia Insolia
Gli affamati
Brücke zu den Grazien
Zusammenfassung
Antonio und Paolo sind Brüder, neunzehn und zweiundzwanzig Jahre alt. Seit dem Tod ihres Vaters und dem Weggang ihrer Mutter leben sie allein. Gemeinsam haben sie sich einen Tagesablauf aufgebaut, der zwar unsicher, aber irgendwie zu funktionieren scheint. Sie leben von Tag zu Tag und fristen ein Dasein, das keine Zukunftspläne zulässt. Sie wohnen in einer winzigen Stadt, einem imaginären Vorort im Süden der USA, der sich fast wie ein Gefängnis anfühlt – heruntergekommen und eng. Es ist ein brütend heißer Sommer. Antonio sucht einen Job, Paolo versucht, seinen zu behalten. Ihr Leben verläuft ohne große Ereignisse, zwischen wilden Nächten, Partys mit Freunden, Tagen am Strand und Abenden mit Sex, Alkohol und Drogen. Doch dann, an einem scheinbar ruhigen Tag, bricht etwas in ihnen zusammen, und alte Leichen im Keller kommen zum Vorschein – Monster aus der Vergangenheit, schlecht vergraben. Ihre Mutter, die Jahre zuvor vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen war, kehrt zurück, eine fast vergessene Liebe klopft an die Tür des einen Bruders, und ungesühnte Verbrechen drohen am Horizont des anderen. Und alles muss neu überdacht werden.
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