So tötet man
Mirko Zilahy
È così che si uccide
Longanesi
Zusammenfassung
Der spätsommerliche Regen ist unerbittlich und spült jede Spur fort: Deshalb ist der Tatort diesmal ein unentzifferbares Rätsel. Nur eines ist klar: Wer auch immer die noch immer unbekannte Frau getötet hat, tat es mit der akribischen Sorgfalt eines Chirurgen und inszenierte den Tod mit scharfen Instrumenten. Denn der Tod ist ein Spektakel. Enrico Mancini weiß das genau. Er ist kein Polizeikommissar wie die anderen. Er versteht es perfekt, seinen Schmerz, seine Zerbrechlichkeit zu verbergen. Er war in Quantico auf Serienverbrechen spezialisiert. Er ist ein harter Kerl. Wäre da nicht diese unsägliche Schwäche beim Anblick der armen Leichen, Opfer der blinden Gewalt anderer. Es ist ein Anblick, an den er sich nicht mehr gewöhnen kann. Und dieser Geruch. Der Geruch der Hölle, denkt er jedes Mal. Also lehnt Mancini den Fall ab. Er verwirft die bloße Vorstellung, dass ein Serienmörder zuschlägt. Obwohl sein Instinkt ihm nach nur einem Mord die Gewissheit gibt. Und Mancinis Instinkt trügt ihn nicht: Mit dem zweiten Mord stürzt die Stadt in einen Albtraum. In die Enge getrieben, sieht sich der Polizeipräsident gezwungen, die Ermittlungen zu übernehmen … und sich auch mit dem Gedanken abzufinden, dass er den Mörder vielleicht nicht mehr aufhalten kann, bevor dieser seinen Plan in die Tat umsetzt. Bevor der Mörder allen – insbesondere ihm – zeigt, wie man richtig tötet.
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