Aus Asche und Schatten
Zusammenfassung
Mys ist zwanzig Jahre alt und trägt ein seltsames Mal am Handgelenk, an dessen Bedeutung sie sich nicht erinnern kann. Sie ist eine geschickte Diebin, doch in den Slums von Eidinn, der korrupten Hauptstadt Calydons, muss sie jeden Tag ums Überleben kämpfen. Noch schwerer ist es für sie, eine der Ashlings zu sein – Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, die seit Jahrhunderten wegen ihrer Magie gejagt und getötet werden. Diese Magie wird dann auf dem Schwarzmarkt an die Meistbietenden unter den Mächtigen und Reichen verkauft. Gemeint sind die Adligen der zehn Scions-Familien, die Calydon von der uneinnehmbaren Ratshalle und ihrem Reichtum aus beherrschen. Doch Mys ist mehr als nur eine gequälte Seele, die in der Masse ums Überleben kämpft. Als ihre Kräfte die Aufmerksamkeit eines berüchtigten Verbrecherbosses erregen, scheint ihre einzige Chance auf Rettung eine ungewöhnliche Allianz mit Liam zu sein, einem Dandy, der versucht, seinen Dämonen durch geheime Wrestling-Kämpfe zu entfliehen. Es ist ein hartes Leben voller Fluchtversuche, Misstrauen und Verrat: Jeder gegen jeden, aber zwischen den beiden gibt es etwas, das über diese feindselige Realität hinausgeht, etwas, das in eine ferne Vergangenheit zurückreicht und sie vielleicht in eine noch ungeschriebene Zukunft projiziert.
Bewertungen
Marco Bertaina
De Amicis High School of Cuneo, Klasse 2A
Das Buch hat mir nicht besonders gefallen. Ich finde die Geschichte sehr verwirrend. Obwohl die Charaktere anfangs realistisch beschrieben werden, werden die Beschreibungen im Verlauf der Handlung immer ausschweifender und unnötiger. Der Autor konzentriert sich auf Nebenfiguren und -ereignisse, die für die Entwicklung der Geschichte kaum von Bedeutung sind. Erst gegen Ende fesselt die Geschichte den Leser, und die Spannung steigt.
Chiara Cometto
De Amicis Gymnasium von Cuneo, Klasse 3G
Ich fand die Erzählung sehr fesselnd und flüssig, obwohl ich mich nicht wirklich mit dem Protagonisten identifizieren konnte. Die Geschichte hat mich jedoch tief berührt, denn obwohl sie eine fantastische Welt fernab unserer eigenen zu schildern scheint, besitzt sie etwas sehr Realistisches. Die dargestellte Realität ähnelt unserer in ihrer Grausamkeit, Armut, Spaltung und sozialen Ungleichheit, Machtmissbrauch und vielem mehr. Genau deshalb habe ich die Lektüre dieses Romans genossen: Ich erkannte zwischen den Zeilen die bewusste Entscheidung, keine heile Welt, sondern ein hartes und rücksichtsloses Leben, einen Kampf ums Überleben, zu schildern.
Gaia Pascucci
De Amicis High School of Cuneo, Klasse 2A
Mir hat das Buch gut gefallen. Die erste Hälfte liest sich recht flüssig, allerdings gibt es einige überlange Beschreibungen, die den Lesefluss stören. Auch die Anwesenheit mancher Charaktere fand ich überflüssig. Die zweite Hälfte hingegen ist fesselnder: Die Wendungen, insbesondere jene um Liams Vergangenheit, haben mich sehr beeindruckt.
Die Sprache ist recht einfach, dennoch würde ich am Anfang ein Glossar hinzufügen, um die Fachbegriffe aus der Fantasy-Literatur zu erklären.
Partner
in Zusammenarbeit mit
mit Unterstützung von