Bonettis Grenze
John Floris
Confine di Bonetti
Feltrinelli
Zusammenfassung
Ein letzter gemeinsamer Abend mit seinen besten Freunden, nur einer. Was sollte daran schon falsch sein? Doch dann landet der Notar Ranò, ein wohlhabender römischer Bürger, im Gefängnis und vor einem Richter. Und die Wahrheit kommt ans Licht. Nicht nur die Geschichte jener wilden Nacht, die das Wiedersehen zerstörte, sondern wie ein reißender Fluss das Geständnis eines ganzen Lebens, die Abenteuer eines Jungen und seiner bunt zusammengewürfelten Kumpelbande. Im Mittelpunkt steht er selbst, sein bester Freund Marco Bonetti, der berühmte Regisseur, der mit ihm im Gefängnis landete… Ranòs „Geständnis“ entfaltet sich so zu einer Reise des Erwachsenwerdens, erleuchtet von einer tiefen Männerfreundschaft, inmitten sentimentaler Katastrophen und einer Prahlerei, die an Anstand grenzt, verfehlter und wundervoller Urlaube und Rollerfahrten in der eisigen Kälte eines Roms, das er lebte und liebte. Wie konnten wir die Träume unserer Jugend aus den Augen verlieren? Wo verläuft die Grenze zwischen Jugend und Erwachsenenalter, zwischen Möglichkeit und Bedauern, zwischen Erfolg und Verrat? Und wann ist es zu spät, es zu verstehen? Die Geschichte des Notars Ranò und des Regisseurs Bonetti ist auch die Geschichte einer Generation, der Kinder der 1980er-Jahre: derer, die den Niedergang, das kommerzielle Fernsehen, die Fünf-Parteien-Koalition und den Zusammenbruch globaler Ideologien miterlebten. Aber vielleicht auch jener, die als Letzte die Adoleszenz als magische Zeit voller Möglichkeiten erlebten, im Glauben, es aus eigener Kraft schaffen zu können.
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