Comme elle vient
Raphaëlle Riol
Comme elle vient
Editions du Rouergue
Zusammenfassung
Monas Mutter, 18 Jahre alt, verlässt Asien für vier Monate, angeblich für „persönlichen Urlaub“. Nun versuche ich, zusammen mit meinem Vater und meinem sechsjährigen Bruder, die Zeit mit ihr zu verbringen – voller Freude und Übermut, um die Angst und die Fragen nach den wahren Gründen für ihr Verschwinden zu verdrängen. „Car chez Mona, on cultivating free spirit and très post-soixante-huitard légué par les parents.“ Ein erstklassiger Liebesroman, der durch seine Originalität und unbeschwerte Freiheit besticht – à la band-son très rock…
Bewertungen
Odile Gonella
"G. Vasco" Linguistische Hochschule von Mondovì,
Kennst du die Herkunft deiner Namen? Desdemona, genannt Mona, stellte sich diese Frage oft, ohne eine Antwort zu finden. Sie war achtzehn Jahre alt, spielte Gitarre und musizierte mit vier ihrer Freunde, die dieselben Lieder im Wohnzimmer nachspielten. Doch das Wichtigste, was ihr fehlte, war ihre Mutter. Sie würde am nächsten Morgen ohne ein Wort in den Urlaub fahren und wäre nicht mehr da. In Erwartung ihrer Rückkehr wären sie bereit, ihr altes Teenagerleben wieder aufleben zu lassen, und ihrem Bruder Jules kam eine Idee: der Elefant, der ihm Ramener versprechen könnte. In diesem intimen Tagebuch erzählt Mona von ihrem Familienalltag, ihrer Schulzeit, ihren Lieben und all ihren Gedanken darüber, ob sie zurückkehren möchte und warum sie sich nicht verändert hat.
Der Roman ist einfach geschrieben, und doch sind manche von Monas Gedanken recht komplex und umfassen all die Gefühle und das Leid, das sie erlebt. Die Verwendung der Ich-Perspektive ist sehr wichtig, da sich die Leser mit Mona identifizieren können, die der wichtigsten Liebe ihres Lebens beraubt wurde.
Zudem ist die Aufteilung in kurze, zum Lesen anregende Kapitel und insbesondere in Lieder, die an bekannte Chansons erinnern, sehr gelungen. Monas Reflexionen sind tiefgründig und berühren die Gefühle von Jugendlichen.
Inmitten dieser traurigen Situation gelingt es Raphaëlle Riol, Ironie und Mitgefühl einzubringen und die Geschichte so angenehm und interessant zu gestalten.
Abschließend empfehle ich dieses Buch Lesern jeden Alters, insbesondere Jugendlichen, die sich in dem Roman vielleicht in zwei Memes wiederfinden.
Catherine Saglietto
IIS Arimondi-Eula Savigliano,
Mona ist eine 18-jährige Teenagerin, die mit ihrem Vater Antoine und ihrem jüngeren Bruder zusammenlebt. Seit über vier Monaten fehlt der Familie ihre Mutter, die plötzlich verschwunden ist und behauptet hat, sie müsse nach Asien. Alle drei sind von diesem Ereignis tief betroffen, und um den Verlust zu verarbeiten, beschließt Mona, ein geheimes Tagebuch an ihre imaginäre Mutter zu schreiben.
Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut, in dem das Mädchen all ihre Erlebnisse mit ihrer imaginären Mutter teilt: von Bandproben bis hin zu den typischen Gedanken einer Teenagerin.
Ein gut strukturiertes und verständliches Buch mit einer Geschichte, die Leser jeden Alters, insbesondere aber junge Menschen, ansprechen wird. Empfehlenswert für alle, die eine unterhaltsame Lektüre mit Tiefgang suchen.
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