Interviews
Paul D'Alessandro
Colloqui
Sellerio
Zusammenfassung
Erzählt aus der Perspektive eines Kindes, lässt sich diese Familienchronik auf zweierlei Weise lesen. Sie ist das unsentimentale Porträt eines Vaters, der sich entschließt, um jeden Preis und in jedem Augenblick seines Lebens an der Seite seines zu einer langen Haftstrafe verurteilten Sohnes zu stehen: ein ganz gewöhnlicher Held ohne große Taten, für den sein Sohn zur Verkörperung des wahrhaftigsten Menschseins geworden ist. Oder sie ist die Erinnerung an eine normale Kindheit in einer ganz normalen Familie, aufgezogen von seinem Vater, einem Eisenbahnarbeiter, seinem Onkel, einem Schreiner, seiner Mutter, einer Lehrerin, und seiner kinderlosen Tante, die Bengalen großzogen. Seine Gewohnheiten sind normal, doch in ihm strahlt eine Art Zauber – die Inhaftierung seines Bruders –, der diese Normalität in eine andere Dimension hebt.
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