Gas
Elena Stancanelli
Benzina
Einaudi
Zusammenfassung
Eine Tankstelle mit angeschlossenem kleinen Café ist Lennis und Stellas Lieblingsplatz. Lenni stammt aus der Mittelschicht, Stella lebt schon immer dort, inmitten von Ölteppichen und dem aufregenden Geruch von Benzin. Dann ist da noch Lennis Mutter, die nach Rom kommt, um ihre Tochter zurückzuholen. Dafür wird sie von den Mädchen brutal, aber ohne Bosheit getötet. Erzählt aus drei Perspektiven, in einer Art Ballett der Seelen, dreht sich die Geschichte um den Versuch der beiden Liebenden, die Leiche zu verstecken, und die Mutter, wie ein etwas unbeholfener Engel, sinniert ebenfalls über das Geschehene. „Benzina“ erzählt die Geschichte einer Liebe jenseits aller Regeln und bedient sich dabei leicht der Vorbilder von Roman, Roadmovie und „Bad Girls“. Lenni und Stella leben ihre Leidenschaft auf eine Weise aus, die wir nicht gewohnt sind. Es ist eine absolute Liebe, ohne Zweifel, ohne Unterdrückung, eine uralte Liebe in ihrer Leidenschaft und Hingabe, und doch ganz neu in ihren Umständen und ihrer Dynamik. Leicht und ungestüm, amateurhaft und inspiriert, unschuldig und kriminell, töten die beiden Mädchen, um ihren perfekten Traum zu verteidigen: und der Roman rast voran, hineingezogen in einen Strudel von Raum und Zeit, auf ein unerreichbares Absolutes zu, auf ein Ende zu, das uns erstaunt und befreit zurücklässt.
Partner
in Zusammenarbeit mit
mit Unterstützung von