Salzengel
Francesco Marangi
Angeli di sale
Polydore
Zusammenfassung
Pietro ist gezwungen, in sein Elternhaus zurückzukehren, um seinen kranken Vater, einen Gutsbesitzer und Bauern, zu besuchen. Er ist der Älteste von drei Geschwistern; seine Geschwister Bruno und Clara leben noch immer im Elternhaus. Bruno führt den Betrieb seines Vaters, Clara arbeitet als Kindergärtnerin. Wir befinden uns in einem Dorf an der ligurischen Küste; die Hitze ist so dünn, als könne sie die Körper der Menschen nicht bedecken. Pietros Rückkehr öffnet einen Abgrund, der die Zeit aufwühlt, sie verschlingt und dehnt. Die Landschaft wird dadurch verzerrt, alles verwandelt durch die spirituelle Bewegung der Figuren, die sich in nachdenklichen Visionen verlieren, in einer mythischen und tragischen Vergangenheit, die sie nicht vergessen können, sondern nur mit grausam-poetischer Präzision erzählen. Alte Grollgefühle, Versprechen und eine schmerzhafte Realität brechen wieder auf: die Verlassenheit durch seine Mutter und Pietros Liebe zu Maria, einer ehemaligen Spielkameradin. Eine spaltende Liebe, die selbst die Dämonen, die im Stillen gegen Brüderlichkeit lauern, zum Klingen bringt. Der Wind, das Meer, der Sommer bricht mit heulenden Schatten auf, während ein otterhaftes Geheimnis wie eine Verdammnis fortschreitet, die sich auf das ligurische Land selbst zurückwirft und sogar die Mythologie sprengt.
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