Trotzdem
Zusammenfassung
Das Pfeifen des Zuges läutet für Lea einen neuen Tag ein. Während sie auf ihrem Balkon eine Zigarette raucht, ahnt sie nicht, ob der Zug gerade abfährt oder einfährt, und vielleicht ist es ihr auch egal. Sie genießt die stille Magie des Morgens, bevor sie nach Hause zurückkehrt und ihren gewohnten Tagesablauf beginnt: Lea hat einen Liebhaber und einen Ehemann, und sie liebt beide. Pierres Tagebuch quillt über vor Fahrkarten, Postkarten und Fotos. Als er aus dem Fenster des Zugwaggons, der ihn zur Grenze bringt, aufblickt, blättert er darin. Ein Foto eines Mädchens fesselt seine Aufmerksamkeit und versetzt ihn zurück in eine längst vergangene Zeit. Rita kam nachts am Bahnhof an und blieb lange dort, wartend auf jemanden, der sie nie abholte. Nun aber hat sie ihr Ziel erreicht, doch aus ihren grünen Augen strahlt nichts, außer einem dornigen und undurchdringlichen Wesen. Welcher unsichtbare Faden verbindet die Leben von Lea, Pierre und Rita? Wo kreuzen sich ihre Wege auf fast magische Weise? Maria Sole Tognazzi, Drehbuchautorin und Regisseurin, verwebt eine einzigartige, ungewöhnliche Handlung mit Figuren, die von einem sie überwältigenden Schicksal getrieben werden. In „Ancora“ verflechten sich die Macht der Zeit und der Liebe mit der Erinnerung und durchdringen die Geschichten der Charaktere.
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