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Liebe

Edward Erba

Ami

Mondadori

Zusammenfassung

Marokko, 1984. Ami ist erst vierzehn, als sie sich verliebt und beschließt, mit einem gutaussehenden, reichen Jungen, dessen Namen sie nicht einmal kennt, von zu Hause wegzulaufen. Er hat ein schickes Auto, und sie glaubt, sie würden heiraten, oder so etwas in der Art. Dass dies ihre Flitterwochen seien, oder so etwas. Doch es ist eine Täuschung, und die schwangere Ami findet sich allein und verloren in den engen Gassen von Tinghir wieder. Ihre Naivität hat eine zerstörerische Kraft. Sie weiß wenig vom Leben, vertraut aber dem, was geschieht. Und sie merkt nicht, dass sie Schwierigkeiten überwindet, die jeden anderen zerbrechen würden. Sie bringt ihren Sohn Majid im Atlasgebirge unter dem Zelt zweier Hirten zur Welt. Sie ist Gastgeberin in Casablanca, Schmugglerin in Melilla, Trinkerin und eine heimliche Immigrantin auf den staubigen Straßen Marokkos. Bis sie ihr gesamtes hart verdientes Geld für ein Häuschen auf einem Landgut, wie sie es nennt, ausgibt und nach Europa aufbricht, um sich und ihrem Baby eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Sie wird Sprachen und Gewohnheiten ändern und sich neuen, unvorhersehbaren Schwierigkeiten stellen müssen. Unermüdlich wie eine Heldin des 18. Jahrhunderts wird sie immer wieder fallen, wieder aufstehen und stärker als je zuvor von Neuem beginnen, ihre Spontaneität, ihr Vertrauen in andere und ihre Liebe zu ihrem Sohn Majid bewahren. Ein Sohn, der sie dazu bringen wird, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Ein Junge mit einer ganz besonderen Bestimmung.

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