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Versprich mir, dass wir nicht sterben werden.

Mara Carollo

Promettimi che non moriremo

Rizzoli

Zusammenfassung

Als ihr Vater 1918 aus dem Krieg zurückkehrte, erkannte Caterina ihn nicht wieder. Er war schmutzig, abgemagert, und seine Augen waren trübe. Mit fünf Jahren spürte Nina zum ersten Mal die Angst vor dem Tod. Sie wusste bereits, was es hieß, in den Bergen Venetiens geboren zu sein, in einem kleinen Dorf, wo das Leben aus Arbeit auf den Weiden und harter Arbeit in den Wäldern bestand. An dem Tag, als Mario, ihr Spielkamerad in den Scheunen und auf den Feldern, nach Mailand aufbrach, wo ihn, stets in Weiß gekleidet, Schule und eine bessere Zukunft erwarteten, begann Caterina sich nach einem anderen Leben zu sehnen. Stundenlang las sie die wenigen Bücher, die sie finden konnte, und lernte Nähen, um von zu Hause wegzukommen und dem nachzugehen, was sie rief, vielleicht dem Traum von der Liebe mit Mario. Scharfsinnig, eigensinnig, auf ihre Weise rebellisch, war Caterina eine Frau, die viele Opfer brachte und sich mit kleinen Freuden zufriedengab. Sie arbeitete unermüdlich für ein besseres Leben und verausgabte sich dabei bis zur Erschöpfung: eine jener Figuren, die wir aus Familiengeschichten kennen. Mit ihr erleben wir die Geschichte des letzten Jahrhunderts aus einer neuen Perspektive, im Wandel der Provinz Venetien, während Nina ihren alten Sehnsüchten treu bleibt. Und Mario ist die Obsession eines alles beherrschenden Gefühls, ein Geist, dem man durch die Jahrzehnte nachjagt.

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