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Böse Seele

Zusammenfassung

Auf der Insel kommen und gehen nicht alle auf dieselbe Weise. Manche kommen mit der Maisonne und gehen mit dem ersten Septemberregen. Andere pendeln täglich hin und her, ohne sich jemals zu fragen, zu welchem ​​Ufer sie wirklich gehören. Und dann gibt es jene, die an einem Scheideweg des Lebens standen und sich entscheiden mussten, ob sie bleiben oder einen Abschied wagen sollten, der ein Ende haben könnte. Beide Entscheidungen hinterlassen eine unsichtbare, aber tiefe Spur. Mia lernte dies schon als Kind durch ihre Familiengeschichte kennen – ihre Mutter Teresa blieb, weil sie glaubte, die Insel sei die einzig mögliche Realität, während ihre Tante Nietta so schnell wie möglich ging – und sie erlebt diese Konflikte auch als Teenagerin an der Seite ihrer langjährigen Freunde Giulia, Anna und Nello. Doch nun ist Marina, das Stadtmädchen, das mit dem Septemberregen nicht gehen will, gekommen, um Chaos zu stiften. So anders und manchmal distanziert, weckt Marina widersprüchliche Gefühle: von Neugier bis Verachtung, von Anziehung bis Neid. Mia hingegen sieht in ihr vor allem den Charme einer Fremden. Doch Marina ist eng mit ihrer Familie verbunden – ihre Mutter Lia ist durch ein Trauma und ihre langjährige Freundschaft mit Teresa untrennbar mit der Insel verbunden – und scheint dazu bestimmt, unaussprechliche Geheimnisse aufzudecken. Mit eindringlicher Prosa und einem getragenen Erzähltempo hat Rosita Manuguerra einen berührenden Entwicklungsroman geschrieben, der, ausgehend von der Kulisse einer kleinen Insel, universelle Themen erkundet.

Bewertungen

Rachele Serra

De Amicis High School von Cuneo, 2C

Am meisten beeindruckte mich, wie die Autorin die Gefühle von Teenagern – Eifersucht auf Freunde, Freiheitsdrang und gleichzeitig die Angst vor dem Verlust des Vertrauten – so authentisch und ohne Übertreibung vermittelte. Der Schreibstil ist fesselnd und voller detaillierter und faszinierender Beschreibungen. Stellenweise empfand ich das Tempo als etwas zu langsam, wodurch ich, besonders in der Mitte des Buches, etwas die Konzentration verlor. Insgesamt kann ich es aber wärmstens empfehlen; es erzählt aufrichtig und tiefgründig von Freundschaft und Erwachsenwerden. Auch wenn es nicht die spannendste Geschichte war, die ich je gelesen habe, regte sie mich doch zum Nachdenken an.

Arianna Daniele

De Amicis Gymnasium von Cuneo, 3G

Das Buch wirkte anfangs etwas schleppend; die Beschreibungen wirkten etwas langatmig. Die actionreichen, von den Charakteren getragenen Passagen hingegen waren sehr leicht und flüssig zu lesen. Der Stil war sehr einfach und verzichtete auf komplizierte Wörter. Die behandelten Themen, wie die Erziehung der Kinder, ihre Wurzeln, familiäre Bindungen und Konflikte unter Freunden, bereicherten die Erzählung. Mir gefiel das Ende des Buches sehr gut: Es ist in seiner Schlichtheit sehr berührend. Ich würde das Buch Schülern der Mittel- und Oberstufe empfehlen; es ist eine unbeschwerte Geschichte mit einer tiefgründigen und ehrlichen Botschaft

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