Nichts anderes auf der Welt
Laura Martinetti – Manuela Perugini
Nient’altro al mondo
Garzanti
Zusammenfassung
Manchmal beschert uns das Leben denselben Moment. So ergeht es auch Alma und Maria, die innerhalb weniger Monate erfahren, dass sie ein Kind erwarten. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen und sind sich doch plötzlich so ähnlich. Und so war es schon immer zwischen ihnen: Freundinnen seit der Schulzeit, kein Weinen blieb ungetröstet, kein Lachen ungehört. Trotz der Entfernung und trotz der Wendungen des Schicksals. Doch nun kommt die Nachricht, die alles verändert. Diese Nachricht, die uns mit Angst und Rührung erfüllt. Ihre Wege trennen sich jedoch bald: Almas Traum lebt Monat für Monat weiter, während Marias an einem kalten Wintertag zerbricht. Und genau dann muss die Freundschaft, die sie verbindet, ihr Netz enger ziehen. Genau dann muss jede von ihnen die Kraft finden, der anderen Raum zu geben und ihren eigenen Schmerz oder ihre eigene Freude zu überwinden. Denn Schmerz und Freude können sich vermischen, austauschen, überraschen. Denn wir sind zerbrechlich und stark zugleich, wie Ton. Alma und Maria entdecken, dass es oft schwerfällt, all das auszudrücken, was tief in ihren Herzen ist. Aber es ist anders, wenn wir jemanden haben, der uns zuhören kann. Jemanden, der uns das Gefühl gibt, dass es nichts anderes auf der Welt gibt. Alma und Maria erleben am eigenen Leib, dass Mutterschaft eine Reise ist, die uns nach innen und nach außen führt. Ganz gleich, wie sie ausgeht. Denn es gibt unzählige Arten, Mütter zu sein. Es gibt unzählige Arten, Freundinnen zu sein. Es gibt unzählige Arten, Frauen zu sein.
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