Meine letzte Geschichte für dich
Sofia Assante
La mia ultima storia per te
Mondadori
Zusammenfassung
Andrea irrt mitten in der Nacht durch die Straßen von New York, als sein Telefon klingelt. Er erkennt sofort Elettras Stimme, obwohl er seit zehn Jahren nichts mehr von ihr gehört hat. Sie ist der Grund, warum er aus seiner Heimatstadt Rom geflohen ist, und nun bittet sie ihn um seine Rückkehr … Andrea und Elettra lernten sich mit zwölf Jahren kennen, an dem Tag, als sie in das Haus im Zentrum Roms zog, in dem Andrea aufgewachsen war. Abgesehen von ihrer Adresse haben sie nichts gemeinsam. Er ist der Sohn eines schüchternen und wortkargen Restaurantbesitzers und arbeitet in den Sommerferien im Familienrestaurant „Da Amilcare“. Sie gehört dem römischen Adel an, und ihre Eltern, die Familie Alfieri della Scala, sind kultiviert, elegant und liebevoll. Beide gehören einem Rom im Niedergang an: Elettra dem Adel, der noch immer in den Hallen des Palazzo Borghese anzutreffen ist; Andrea in den Tavernen der römischen Innenstadt, wie der, die sein Großvater gegründet hatte und in der Fellini, Scola und Monicelli Scopone spielten. Noch als Kinder träumen sie, überzeugt davon, dass sie nichts trennen kann, gemeinsam zu sterben wie Philemon und Baucis, von Zeus in eine Eiche und eine Linde verwandelt, deren Stämme miteinander verwachsen sind. Doch die Idylle zerbricht jäh während eines Urlaubs in der Villa der Familie Alfieri am See: Elektras Mutter verunglückt mit dem Auto, und die beiden Kinder finden zufällig einen Brief, der in ihnen einen unerträglichen Zweifel sät. Dieser Zweifel und das Geheimnis, das er ihnen auferlegt, werden sie jahrelang trennen. Bis zu diesem Anruf, der alles, was abrupt unterbrochen wurde, wieder aufleben lässt und vielleicht der ersten, verpassten Liebe eine zweite Chance gibt.
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