Ich glaube, ich habe ein ernstes Problem
Edward Righini
Penso di avere un problema serio
Mondadori
Zusammenfassung
Lorenzo ist in diesem schicksalhaften Alter, in dem man nicht mehr als vielversprechender junger Mann gilt; man hat nicht genug Erfahrung, um ein verehrter Maestro zu sein, und trotzdem wird man immer noch wie der gleiche alte Drecksack behandelt (besonders wenn man nach einer Gehaltserhöhung fragt). Er ist in dem Alter, in dem man einen ordentlichen Job in Mailand hat, „mit viel Entwicklungspotenzial“. Man hat eine nette Freundin, an die man sich gewöhnen könnte. In diesem Alter, in dem nach Jahren alles kurz davor zu stehen scheint, sich zu fügen. Und doch bricht alles zusammen. Und was tut man, wenn alles zusammenbricht? Sollte man trotz des widrigen Schicksals weiter Widerstand leisten? Trotz der Bewerbungshemden, der Kellerstudios mit Blick auf den Parkplatz, der Padelspiele – ein Betäubungsmittel gegen die Vergänglichkeit des Lebens – der Schwiegereltern, die von al dente gelbem Risotto besessen sind? Sollte man trotz Mailand weiter Widerstand leisten? Oder ist die Lösung, sich aus einer Falle aus Möglichkeiten und unerfüllten Versprechen zu befreien, ein strategischer Rückzug in die Provinz, die man vor Jahren verlassen hat? Klar, da ist das kleine Problem, wieder bei den Eltern einziehen zu müssen, die alten Freunde nicht wiederzusehen und in den Augen aller wie ein Versager dazustehen.
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