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Ein Kopf voller Locken

Raffaella Fall

Una testa piena di ricci

Corbaccio

Zusammenfassung

Zhenga, ein neugieriges und kluges zwölfjähriges Mädchen aus Mailand mit einer wilden Afro-Lockenpracht und einem ganz eigenen Charakter – in der Familie wird sie Bao genannt, nach dem Baobab – lebt mit ihren Eltern Anna und Solomon in Mailand. Auch ihr exzentrischer Großvater Arturo gehört zur Familie, mit dem sie die meiste Zeit verbringt. Ihr Alltag ist geprägt von den typischen Dramen in diesem Alter. Eines Tages bittet ihre Italienischlehrerin die Kinder jedoch, ihren Stammbaum zu zeichnen. Zhenga, deren Großvater mit seiner Redseligkeit gerne abenteuerliche Geschichten über Verwandte und Freunde erzählt, weiß alles über die Familie ihrer Mutter, aber fast nichts über die ihres Vaters. Solomon floh als Kind während des Bürgerkriegs aus Ruanda und hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter und seinen Schwestern, obwohl auch sie in Italien leben. Seine Familie besteht heute aus seiner Frau und seiner Tochter. Ihr Vater weigert sich, ihr von seiner Vergangenheit zu erzählen, doch Zhenga, die sich immer zwischen zwei Welten fühlt – weder schwarz noch weiß, weder italienisch noch ruandisch, weder groß noch klein –, braucht Antworten. Kurzerhand beschließt sie, von zu Hause wegzulaufen und in die Fußstapfen ihrer Großmutter väterlicherseits zu treten. Ihre Reise durch Italien wird zu einer Reise der Selbstfindung. Begleitet wird sie von einer bissigen Dragqueen, die eine unerwartet mütterliche Seite in ihr weckt; einer aktivistischen TikTokerin, die zwischen #blacklivesmatter-Tiraden und Reden zur Verteidigung des Afro-Lockenkopfes wechselt; und Sabato, einem professionellen Seelenfährmann in der Hölle der Gangsterführung, mit einer Leidenschaft für Heavy Metal und Puzzles. Es ist ein Hindernislauf wie in einem Videospiel, doch dank ihres Enthusiasmus und ihrer Entschlossenheit findet Zhenga die Antworten, die sie sucht, und lehrt Erwachsene, dass Kinder Wurzeln brauchen, um erwachsen zu werden.

Bewertungen

Roxana Pintilie

De Amicis Gymnasium von Cuneo, 3G

Das Buch „Ein Kopf voller Igel“ hat mir wegen der Gesamtgeschichte sehr gut gefallen, aber ich hatte ein anderes Ende erwartet.

Chiara Finotto

De Amicis High School von Cuneo, 2C

Mir hat das Buch gefallen, weil es eine einfache, aber tiefgründige Geschichte erzählt. Die Charaktere wirken realistisch, und die beschriebenen Situationen regen zum Nachdenken über wichtige Themen wie Freundschaft, Veränderung und persönliches Wachstum an. Der Schreibstil ist klar und flüssig, was das Lesen sehr angenehm macht. Manchmal schreitet die Geschichte etwas langsam voran, aber insgesamt ist das Buch interessant und vermittelt eine positive Botschaft.

Anna Cacciolo

De Amicis Gymnasium von Cuneo, 3G

Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das mit einer großen Veränderung ihres Aussehens zurechtkommen muss. Anfangs fühlt sie sich anders und unwohl, doch mit der Zeit lernt sie, sich selbst anzunehmen und zu verstehen, dass der Wert eines Menschen nicht von seinem Aussehen abhängt. Die Geschichte ist einfach, regt aber zum Nachdenken über Themen wie Selbstwertgefühl, Freundschaft und Selbstakzeptanz an. Mir hat sie gefallen, weil sie realistisch und berührend ist und einem hilft, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.

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