Dumm und ansteckend
John Za
Stupidi e contagiosi
Fandango
Zusammenfassung
Wie war es, Mitte der 90er fast achtzehn zu sein, als es noch keine Handys gab, die Musik von den klapprigen Bands der Freunde kam, man Mixtapes machte, um ein Mädchen zu erobern, und die erste Solo-Reise eine Interrail-Tour war? Giovanni Za erzählt uns die tragikomischen Abenteuer einer Gruppe von Schülern kurz vor dem Schulabschluss. Die Jungen sind intellektuell und unentschlossen, die Mädchen rocken, Politik ist ein Rollenspiel und Sex ein schmerzhafter Übergang. Da ist Carlo Gustavo, der sinnlos kultivierte Romantiker, der Leopardi besser versteht als seine Mitschüler; Mastarna, die Dylan Dog nackt liest und eine kleine Schwäche für Citizen B hat; Moya, die, da sie Gamla Fru nicht haben kann, ihre eigene Kundalini sucht; Gamla Fru, die Moya verehrt, aber immer nur freundschaftlich; Ariel Nata con le Ali, die trotz ihres ständigen Drogenkonsums am meisten über ihre Ziele Bescheid zu wissen scheint; Alexander, die das Potenzial zu einer großartigen Tennisspielerin hat, sich aber schämt, es ihren Freunden zu erzählen; Kazu Makino, die ätherisch wirkt, aber behauptet, die Spice Girls und Marilyn Manson seien ein und dasselbe: ein widerlicher Markt… Zwischen Jobs mit „k“ im Namen, feuchtfröhlichen Partys, Schulwahlen, ihrer letzten Reise und all ihren ersten Malen steht diese Gruppe unsicherer Teenager, ohne großes Drama, vor der größten Herausforderung: sich zu entscheiden, wie sie als Erwachsene aussehen wollen, herauszufinden, welches Schicksal sie jenseits der Tore des Erwachsenenalters erwartet, selbst wenn alles verwirrend erscheint und sie keine Mittel haben. Mit einem nie banalen Schreibstil, der an die großen amerikanischen Schriftsteller der 90er Jahre erinnert, erzählt Giovanni Za die wahre Geschichte von „Come te nessuno mai“, der B-Seite eines Schüler-Epos und der letzten Generation, die im letzten Jahrhundert aufgewachsen ist.
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