Der Weg zwischen den Reisfeldern
Cinzia Panzettini
Il sentiero tra le risaie
Corbaccio
Zusammenfassung
Piemont, 1949: Eine Handvoll Häuser, umgeben von Reisfeldern, so weit das Auge reicht, hier und da vereinzelt Bauernhöfe – das ist Rondò di Risera, ein kleines Dorf in der Provinz Vercelli, das sich jedes Jahr im Frühsommer mit Reispflückern füllt. So wie Loredana Lunardon, jung und schön, die dank ihrer Arbeit auf den Reisfeldern die Armut ihrer Heimatstadt Polesine übersteht. Sie fällt auf, und tatsächlich entgeht sie nicht den bewundernden Blicken der Männer von Rondò, darunter des Arztes Massimo Gregori und des Gutsbesitzers Giacinto Aglietti, zwei Fischerfreunden, die von den anderen Gästen der örtlichen Taverne als enge Freunde betrachtet werden, obwohl der schüchterne und zurückgezogene Dr. Gregori lieber Abstand zu dem überschwänglichen und etwas ungeschliffenen Aglietti hält. Doch als er nach dem ganzen Trubel spurlos verschwindet, wendet sich seine Frau an den Arzt und den Priester, um ihren Mann nach der vermeintlich romantischen Flucht wiederzufinden und nach Hause zu bringen. Gregori willigt ein, ihr zu helfen und in der Zwischenzeit eine Unterkunft für sie und ihre Töchter zu finden, die den guten Ruf der Familie wahrt. Er ahnt jedoch nicht, dass dieses Verschwinden unerwartete und dramatische Veränderungen im Leben vieler Menschen mit sich bringen wird – Veränderungen, die ihn selbst sehr stark betreffen werden.
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