Die Lasterhaftigkeit des Wolfes
Gianluca Gualducci
Il vizio del lupo
Piemme
Zusammenfassung
Bologna. Lupos Leben, geboren als Gianluca Mannari, ist geprägt von kostbaren Momenten, in denen er seinen anstrengenden und stressigen Job vergisst. Abends findet er Zuflucht beim Wirt Tonino, einem 90 Kilo schweren Bären mit scharfem Verstand und einem gut gefüllten Weinkeller; sonntagnachmittags verkriecht er sich im Spielzimmer, um mit einer Gruppe mehr oder weniger erwachsener Teenager epische Würfelschlachten auszutragen. Doch eines Tages wird er vor seinem Büro verhaftet: Er ist der einzige Verdächtige im Mordfall des ortsansässigen Geschäftsmanns Glauco Bonazzi, der in einer regnerischen Nacht tot in einer kleinen Provinzkirche aufgefunden wurde, sein Körper verstümmelt. Hinter der Leiche prangt in großen Buchstaben die Inschrift „InferIVoluntas“. Eine Erfindung Lupos: Seine neueste Miniaturarmee trug genau dieses Motto, ein – grammatikalisch unkorrektes – lateinisches Akronym. Lupo beschließt, selbst zu ermitteln und beginnt ein gefährliches Spiel. Er beginnt eine Affäre mit Nina, einer jungen, geheimnisvollen toskanischen Kommissarin, die nach Bologna zurückgekehrt ist, um persönliche Rache zu üben, und mit Eva, der Schwester des Opfers, einem charmanten Mädchen mit scharfer Zunge. Lupo kann diesen beiden Reizen nicht widerstehen … und sie werden ihm ernsthafte Probleme bereiten. Gianluca Gualducci präsentiert sich in seinem Debütroman mit einer respektlosen, urkomischen und zugleich präzisen Erzählweise. „Die Laster des Wolfes“ ist ein mitreißender Roman, der unterhält und die dunkelsten Abgründe der Seele eines Mörders offenbart.
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