Blumen, die nach Leben hungern
Veronica Yoko Plebani
Fiori affamati di vita
Mondadori
Zusammenfassung
Eines Abends, ohne Vorwarnung, verändern sich Yokos Leben und ihr Körper für immer. Und obwohl nichts anders ist, ist es, als hätte sich alles verändert. Doch Yoko ist nicht allein. Da ist ihre Mutter mit ihren östlichen Philosophien, der Enthusiasmus ihres Vaters Max und die Weisheit ihres Großvaters, aber vor allem ist da Lu. Yoko und Lu sind seit jeher befreundet, obwohl sie grundverschieden sind. Yoko ist stur, hyperaktiv und extrovertiert, während Lu nachdenklich, wortkarg und unsicher ist. Sie sind zwei Teenager wie alle anderen in einer Provinzstadt wie jeder andere. Ihre Körper, innerlich wie äußerlich, verändern sich: Sie werden gezeichnet, sie entwickeln sich, sie wachsen, wie die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen, die Welt zu entdecken, zu leben. Schließlich ist Yokos Name, ihr Schicksal, vom Wandel geprägt. „Tochter der Sonne“, „Tochter des Ozeans“, „Tochter der Blätter“ und vieles mehr, denn, wie Lu sagt, japanische Namen haben je nach Schreibweise unterschiedliche Bedeutungen. Ähnlich wie das Leben, das selbst in völlig aus den Fugen geratenen Situationen immer eine unerwartete Bedeutung birgt. Ähnlich wie Yokos Körper und ihre Narben, die bei näherem Hinsehen wie Stickereien wirken. „Flowers Hungry for Life“ ist ein heiterer, süßer und ironischer Roman über Freundschaft, Liebe und Selbstakzeptanz. Ungeachtet des Körpers. Ungeachtet des Geschlechts. Anders, schön, hässlich, stark, schwach, richtig, falsch, gerade, krumm, normal – letztendlich sind das nur Kategorien, mit denen man versucht, die natürliche Vielfalt zu standardisieren, und Vielfalt ist Schönheit.
Partner
in Zusammenarbeit mit
mit Unterstützung von