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2119. Die Niederlage des Homo sapiens

Sabina Guzzanti

2119. La disfatta dei sapiens

HarperCollins

Zusammenfassung

Ironisch, visionär, prophetisch, packend. Sabina Guzzantis Debütroman. Wir schreiben das Jahr 2119, und die Lage auf der Erde ist alles andere als rosig … Doch eine Gruppe von Helden kämpft um die Zukunft. Nach einer langen Reihe von Umweltkatastrophen, Pandemien und Umbrüchen aller Art sind die Überlebenden gezwungen, sich einem ungerechten, aber stabilen Regime zu unterwerfen, das lose an den Feudalismus angelehnt ist. Die Gesellschaft besteht aus hundert Millionen allmächtigen Milliardären und drei Milliarden entrechteten Umweltflüchtlingen, die in großen Auffanglagern auf den wenigen Landstreifen untergebracht sind, die vom steigenden Wasser verschont geblieben sind. Unter den Superreichen herrschen die Aktionäre des Konsortiums multinationaler Konzerne, die das Internet kontrollieren. Die einzigen, die sich dem Konsortium widersetzen, sind die Journalisten von Holly, dem einzigen Nachrichtenportal, das von Menschen und nicht von Robotern konzipiert und geschrieben wurde. Als das Konsortium kurz davor steht, einen neuen Algorithmus zu entfesseln, der den freien Willen endgültig auslöschen kann, ruhen die letzten Hoffnungen auf Rettung in den Händen von Tess, einer gequälten Kolumnistin für Katzenkolumnisten … Neben Tess und Hollys anderen Journalisten begegnen wir europäischen und New Yorker Migrantenfamilien, Marketing- und Big-Data-Ingenieuren, skrupellosen Aktionären und mittellosen Reichen, Kindern und Algorithmen, Hackern und Hassern. Sie alle werden in eine Kette von Ereignissen verwickelt, die zum Untergang der Spezies führen könnte, die sich Sapiens nennt … Nach ihren Erfolgen in Theater, Film und Fernsehen gibt Sabina Guzzanti ihr Debüt als Erzählerin. Ihr Roman greift einerseits auf große Klassiker der Dystopie zurück (von 1984 bis Fahrenheit 451) und behandelt andererseits hochaktuelle Themen wie Klimawandel, die Konzentration von Reichtum und die Abhängigkeit von Technologie. 2119 – Die Niederlage des Menschen ist unterhaltsam und fesselnd, auch wenn ich hoffe, dass es sich nicht als prophetisch erweist (die Bezüge zu Pandemien stammen aus dem Jahr 2019!). Das literarische Debüt einer großen italienischen Intellektuellen, die mit ihrem gewohnten Witz grundlegende Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt.

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